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Gefahrguttransporte während der Fußball-WM

Wie die russische Zeitung „KOMMERSANT“ berichtet, könnten die Behörden für den Zeitraum der Fußball-WM den Umschlag von allen Gefahrgütern in den Häfen der Spielregion einstellen.

Die Hafenkapitäne haben bereits die Hafenarbeiter informiert, und die Letzteren haben ihrerseits angefangen, die Kunden zu warnen. Die Auslegung des Gefahrguts im weitem Sinne führt dazu, dass das Verbot nicht nur radioaktive Isotope, sondern auch alle chemischen Stoffe betreffen wird. Als Folge sind beispielsweise die Autowerke in Sankt-Petersburg gefährdet; ihnen fehlen die Komponente. Das schafft auch ein Defizitrisiko von Ersatzteilen auf dem Automarkt.

Laut Meldungen von Hafenarbeitern wird der Umschlag von Gefahrgütern „aller Art“ vom 25. Mai bis zum 26. Juli wegen Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf die Fußball-WM eingestellt.

Wie das interministerielles regionales Hauptquartier bereits berichtete, werden die Sicherheitsmaßnahmen während der WM per Präsidentenerlass vom 09.05.2018 und Regierungsdekret von 09. Mai eingeführt. Dabei werden die Genfahrnormen nicht detailliert reglementiert und in den regulierenden Dokumenten unterschiedlich interpretiert.

Das Problem besteht auch jetzt. Die Kapitäne fordern die Einstellung von Transporten und Umschlag von Gefahrgütern aller Art. Noch im Dezember 2017 forderte der Kapitän des Großhafens Sankt-Petersburg die Einstellung von Arbeiten mit ionisierenden, gefährlichen chemischen, biologischen, toxischen, radioaktiven und Sprengstoffen. Die Häfen baten um Erläuterungen, um welche Gefahrgüter speziell es sich handelt. Aber die veröffentlichen Erklärungen haben keine Klarheit gebracht. Die Details sollte man beim interministeriellen regionalen Hauptquartier anfragen. Laut anderer Quelle von KOMMERSANT ist es möglich, dass die Einfuhr von jeglichen Spreng-, toxischen, radioaktiven und Infektionsgütern untersagt wird. Die Einfuhr von sonstigen Güterklassen wird in jedem Einzelfall vom regionalen Hauptquartier überprüft.

Nach Informationen von KOMMERSANT ist der Ablauf der Bearbeitung von Anfragen wegen des Umschlags von einzelnen Gefahrgütern noch nicht ausgearbeitet. Das Transportministerium teilte mit, dass man im April ein Schreiben an das interministerielles regionales Hauptquartier geschickt hat mit dem Hinweis auf die Auslegung der staatlichen Standardnorm in Bezug auf die Gefahrgüter, chemische, biologische Stoffe mit gefährdender Wirkung auf Menschen und Tiere.

In Bezug auf sonstige Gefahrgüter, Mineralöl und Ölprodukte sind die Bestimmungen der Anordnung und des Dekrets ausführlich und umfassend.

17.04.2018

Quelle "KOMMERSANT"

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