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Was befürchten Logistiker und Transporteure im Vorfeld der Fußball-WM in Russland

Logistics.ru berichtet:

Was befürchten Logistiker und Transporteure im Vorfeld der Fußball-WM in Russland?

Die Fußballfans sind in freudiger Erwartung der Fußball-WM. Für Fachdienstleister wird die WM eine echte Herausforderung werden. Was kommt auf Sie zu, wenn Ihre übliche Transportroute über die Stadt führt, in der die Spiele ausgetragen werden?

Es gibt viele Unsicherheiten und Fragen:

  • Werden die Föderalstraßen für Schwerlastwagen gesperrt?
  • Wird die Einfahrt während der Tageszeit erlaubt sein?
  • Wird das Akkreditierungs- und Zulassungsverfahren eingeführt?
  • Wie ist der Ablauf des Zulassungsverfahrens und werden die Zulassungen für alle ausreichen?
  • Werden die Gefahrguttransporte verboten werden?

Die Experten informieren, dass es über wesentliche Einschränkungen des Verkehrs in den WM-Städten im Moment keine Rede ist.  Analog mit der Olympiade in Sotschi werden die ersthaften Einschränkungen meist die Veranstaltungsorte und die anliegenden Territorien betreffen:

  • Anfahrt zu den Stadien ist nur unter Einhaltung der Akkreditierungsbedingungen und nach der Sicherheitskontrolle möglich;
  • Auf den zum Stadion angrenzenden Territorien wird ein vorläufiger Transportumkreis und ein Transportumkreis eingeführt. Dieses Schema wird in der Regel nur am Spieltag eingesetzt. Die Passierscheine zu den Stadien werden durch das WM-Organisationskomitee oder durch Stadtbehörden erteilt. Der Zugang zum Transportumkreis ist nur bei Vorweisung der Transportzulassung des Organisationskomitees möglich.
  • Alle Gefahrguttransporte in unmittelbarer Nähe werden verboten sein.

 

Sämtliche Tätigkeit von Behörden wird per Dekret des Präsidenten vom 09.05.2017 Nr.202 „Über die Besonderheiten der Anwendung von verstärkten Sicherheitsmaßnahmen während der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2018 und des FIFA-Confederation Cup  2017 in der Russischen Föderation“ geregelt. In diesem Dekret gibt es keine Information über konkrete Einschränkungen des Güterverkehrs. Es besteht ein klarer Hinweis auf Einfahrtverbot in die Städte für Busse, außer Linienbussen und, unter gewissen Bedingungen, für Busse mit ERA-GLONASS-Ausstattung, sowie für Busse von zuständigen Behörden. Es wird auch die Festlegung von Verbotszonen für Luft- und Flussraum angeordnet, was aus Sicherheitssicht logisch erscheint.

Es gibt aber in diesem Dekret zwei Punkte, in denen der Präsident folgendes anordnet:

„7. Die staatlichen Behörden der Subjekte der Russischen Föderation, auf deren Territorien die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen eingeführt werden, sollen im Falle der Notwendigkeit in Übereinstimmung mit dem Transportministerium Russlands sowie mit entsprechenden  örtlichen Behörden des Innenministeriums Russlands und den territorialen Sicherheitsbehörden zusätzliche Maßnahmen zur zeitbegrenzten Einschränkung des Transportverkehrs ergreifen.

8. Die Bundesstraßenagentur gemeinsam mit den Staatsbehörden der Subjekte der RF, auf deren Territorien die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen eingeführt werden, sollen in Übereinstimmung mit dem Transportministerium Russlands die rechtzeitige Informierung von Fahrern der Transportmittel über die zeitbegrenzten Verkehrseinschränkungen, eventuelle Umleitungsrouten und Parkmöglichkeiten mittels Straßenverkehrszeichen, Information in den Medien und im Internet gemäß der gültigen Gesetzgebung der Russischen Föderation sicherstellen.“

In diesem Zusammenhang werden offensichtlich diverse Szenarien der Entwicklung möglich sein, denn die Vollmachten in dieser Sache wurden an die Behörden der Subjekte übergeben.

Es bleibt zu hoffen, dass die schwerwiegenden Einschränkungen für den Güterverkehr nicht verhängt werden.

29.03.2018

Quelle: logistics.ru

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