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Corona-Grenzkontrollen: Kilometerlange Staus - Sogar Verschärfung zu Frankreich nicht mehr „auszuschließen“

Update vom 15. Februar, 15.50 Uhr: Die Einreisekontrollen an der Grenze zu Tschechien könnten neben Auswirkungen auf die Verkehrslage auch zu massiven Einschränkungen in den Betrieben der Grenzregionen führen. So dürfen momentan nur noch systemrelevante Handwerker in die Bundesrepublik einreisen. Der Rest wird an der Grenze abgewiesen. Nach Angaben der oberfränkischen Polizei würde im Schnitt jedem Dritten die Einreise verweigert werden. „Wenn der Fahrer aber irgendwo ein Tor installieren will, muss das leider warten“, erklärte der Sprecher der Bundespolizei als Beispiel.

Bei der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kehlheim sorgt man sich jetzt um Lieferketten und Mitarbeiter. Lediglich ca. 40 Prozent der knapp 11.000 beschäftigen Pendler aus Tschechien gelten einer Schätzung zu Folge als systemrelevant. „Die fehlenden Mitarbeiter führen in vielen Betrieben zu teils erheblichen Produktionsausfällen und Engpässen, Terminverzug oder Konventionalstrafen“, kritisierte IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Helmes am Montag und sprach von einem „Chaos an der Grenze“.

 

Peter Belina von der IHK in Bayreuth vermutet: „Die meisten Betriebe haben nichts von den Ausnahmen.“ Die Mehrheit der Grenzgänger in Oberfranken arbeite nämlich in der Industrie. In manchen Unternehmen komme ein Drittel der Belegschaft aus Tschechien. „Das wird jetzt schon brisant.“ Im schlimmsten Fall müssten Betriebe aus Personalmangel schließen.

Update vom 15. Februar, 10.25 Uhr: Nach den Grenzkontrollen zu Österreich und Tschechien schließt nun der Ministerpräsident des Saarlands, Tobias Hans (CDU), erneute verschärfte Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg nicht mehr aus. „Je nachdem, wie sich diese Varianten nun auch bei unseren grenzüberschreitenden Nachbarn ausbreiten, können auch wir strengere Kontrollen der Menschen, die sich über die Grenze bewegen, nicht ausschließen“, sagte Hans am Montag in einer Regierungserklärung vor dem Landtag. 2020 wurden hier schon Mal Kontrollen an den Grenzen durchgeführt.

Gegebenenfalls werde es Kontrollen und Tests geben, „die wir gemeinsam mit unseren Nachbarn durchführen und idealerweise auch nicht entlang der ehemaligen Schlagbäume, sondern etwa durch Nachweise regelmäßiger Tests“. Berufspendler könnten aber ungeachtet möglicher verschärfter Kontrollen weiterhin zur Arbeit fahren können. „Auf keinen Fall aber werden wir den grenzüberschreitenden Berufspendlern neue Erschwernisse zumuten“, sagte der CDU-Politiker.

Corona-Grenzkontrollen führen zu kilometerlangen Staus in Tschechien

Update vom 15. Februar, 9.13 Uhr: Durch die Grenzkontrollen haben sich in Tschechien vor den Autobahn-Grenzübergängen nach Deutschland kilometerlange Staus gebildet. Auf der Autobahn E55/D8 Prag-Dresden stauten sich die Lastwagen am Montagvormittag bis nach Usti nad Labem (Aussig an der Elbe) zurück. Die Polizei regulierte die Einfahrt in die Tunnel. Auf der E50/D5 in Richtung Nürnberg bildete sich vorübergehend eine mehr als 20 Kilometer lange Lkw-Kolonne. Das ging aus den Angaben der Autobahnverwaltung und des Verkehrsfunks hervor. Tschechien mit seinen Zulieferern gilt auch als „verlängerte Werkbank“ für viele deutsche Unternehmen.

Quelle: Merkur.de

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